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Zoo-Scharf Zittau

Expe­di­tion 2012  Costa Rica

Das Zoo Scharf Forschungs­team reiste im April 2012 in den Regen­wald von Costa Rica. Ziel war mehr Infor­ma­tionen über die Lebens­räume von Fröschen zu erhalten die dort vorkommen.Der erste Teil im Regen­wald beschränkte sich um die Gegend von Tour­tu­gero am Atlantik.Die Fahrt führte von San Jose mit den Bus bis nach Matina, von wo es weiter ging mit einen Boot ca 1,5 Stunden bis zu unserer Lodge.Die Lodge lag mitten im Dschungel und die Hütten waren auf Pfählen gebaut. Wir wurden gleich von den Brüll­afen begrüßt die ein mäch­tiges konzert boten. Am Nach­mittag begann unser erster  Trip in den Regen­wald auf der Suche nach Fröschen insbe­son­dere nach Pfeil­gift­fröschen. Leider war die Suche nach Fröschen erfolglos aber wir konnten einige kleine Echsen (Anolis) beob­achten. Am nächsten Morgen ging es wieder sehr früh in den Regen­wald auch diesmal konnten wir keine Frösche sichten.Nach den Früh­stück sind wir mit einen Guid in den Regen­wald gegangen der uns sehr viel erzählt hat über die Tiere und Pflanzen im Regen­wald und hat uns auch vor Schlangen gewarnt.

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Wir konnten Leguane, Skinke, verschie­dene Vogel­arten und Brüll­affen beob­achten doch leider keine Frösche. Wir haben erste Messungen von Tempe­ratur, Luft­feuch­tig­keit Licht­mes­sungen und UVB Messungen an verschie­denen Orten durch­ge­führt.Nach dem wir am 2. Tag wieder keine Frösche sichten konnten wurden wir unge­duldig und fragten uns liegt es am Wetter das es zu trocken ist oder gibt es in der Gegend keine Frösche, schließ­lich war unser Haupt­ziel die Lebens­räume der Frösche zu erkunden. Wir haben dann mit der Besit­zerin der Lodge gespro­chen ob sie uns weiter helfen kann und sie hat Erkun­di­gungen einge­holt wo wir Aussicht auf Frösche haben konnten.Am nächsten Morgen 4:30 Uhr ging es mit den Boot ca 30 Minuten zu einer anderen Lodge wo wir von einen Guid emfangen wurden.Es ging gleich in den Regen­wald und plötz­lich überall saßen die kleinen roten Erdbeer­frösche (Opaga pumilo) mit ihren blauen Beinen, ein Glücks­ge­fühl über­rannte uns und gleich wurden der Photo­ap­perat gezückt und unzäh­lige Photos gemacht.

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Ansch­lie­send haben wir Messungen von Tempe­ratur, Luft­feuch­tig­keit und Lichtin­ten­sität (Lux) durch­ge­führt. Wir haben in einen kleinen Gebiet ca 500m x 500m ca 30 Erdbeer­frösche sichten können, es war erstaun­lich was für eine Popu­la­ti­ons­dichte hier herschte. Nach einen guten Früh­stück ging es wieder in den Regen­wald und wir führten weiter Messungen durch. An einen toten Flußarm konnten wir einen Kaiman beob­achten der ca 2m groß war.

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In einer größeren Wasser­an­sam­lung konnte ich Kaul­quappen sehen die nicht von Pfeil­gift­fröschen stammen warschein­lich von Laub­fröschen oder Kröten.Wir haben erfahren das man, wenn es dunkel wird Rotau­gen­laub­frösche auch sehen kann.Also sind wir am Abend wieder mit den Boot in die Gegend gefahren und haben auf die Rotau­gen­laub­frösche gewartet, und wie es fast dunkel war konnten wir ein erstes Rufen hören wie ein Knarren und schon bald konnten wir auch den ersten Rotau­gen­laub­frosch zu Gesicht bekommen, es sind wunder­bare Tiere ca 8-10cm groß.

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Da ich Kaul­quappen gesehen habe, bin ich am nächsten Morgen auf die Suche gegangen ob ich auch ein Gelege finden würde und ich habe unwar­schein­lich Glück gehabt und habe eine wunder­schönes Gelege endeckt direckt über der Wasser­an­samm­lung wo auch die Kaul­quappen waren.Der 2. Teil ging in den ca 1500 m Höhe gele­genen Nebel­wald von Monte­verde wo wir Messungen von Tempe­ratur und Luft­feuch­tig­keit durch­ge­führt haben. Die Mittags­tem­pe­ratur lag mit 24°C recht kühl und die rela­ti­tive Luft­feuch­tig­keit lag bei 85% und nachts wurde es recht kühl.Nach den kurzen Abste­cher in den Nebel­wald folgte nun der 3. Teil der Expe­dion auf die Pazi­fik­seite von Costa Rica in die Region Jaco.Die Trocken­zeit endet norma­ler­weise mitte April, aber als wir ankamen erfuhren wir das dieses Jahr die Trocken­zeit extrem trocken ist und noch anhält so das wir ende April einfach noch zu zeitig da waren. Uns haben die Leute erzählt das es so trocken schon lange nicht mehr war, so das unsere Frosch­suche unter keiner guten Vorraus­set­zung stand.Wir liesen uns nicht entmut­tigen und gingen trotzdem gleich am nächsten Morgen auf Suche der Weg führte an einen ausge­trock­neten Fluß entlang der immer mal wieder stell­weise Wasser führte und dann wieder trocken lag. In einer Rest­pfütze konnte ich Kaul­quappen finden die vermut­lich von Laub­fröschen waren, wir konnten aber keine Frösche ende­cken es waren aber sehr viele Basi­lisken auch als Jesu­sechse bekannt zu sehen von Jung­tieren bis zu erwachsen Exem­plaren.

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Am Mittag und Nach­mittag lagen die Tempe­ra­turen bei 34°C Der Nächste Tag führte uns in den Natio­nal­park Carera wo wir mit den Lieni­enbus aus hinkamen und als wir aus den Bus austiegen hatten wir wieder Glück das ein Deutsch­pra­chiger Guid mitfuhr und uns beim aussteigen ansprach ob er uns als Guid führen könnte was wir sofort annahmen. So konnten wir verschieden Pfeil­gift­frösche

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gut finden und auch deren Biotope unter­su­chen.Wir fanden auch Vogel­spinnen und Leguane.

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Wir waren zufrieden über die Expe­dion und freuen uns schon auf die nächste Expe­dion warschein­lich Fran­zö­sisch Guyana

 

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