• Deutsch (DE-CH-AT)
  • Čeština (Česká republika)
Zoo-Scharf Zittau

Tipps und Tricks für Tierfreunde

Nischendasein & ruhig Blut – Was machen Stubenfliegen eigentlich im Winter?

Komisch – man sieht gar keine lästigen Stubenfliegen mehr in der Wohnung! Das wirft die interessante Fragen auf: Wo sind die jetzt alle? Gehen die vor dem Winter alle ein? Mitnichten, die verkrümeln sich nur! Fakt ist nämlich, dass Musca domestica, so ihr Name, wie Dachse, Bären oder Eichhörnchen einen Winterschlaf an geschützter, nicht allzu warmer Stelle verbringt. Etwa in Ritzen und Nischen auf dem Dachboden oder des Innenausbaus in der Wohnung. Dabei sieht man sie vornehmlich kopfüber schlummern. Der Grund: In dieser Stellung kann das Herz des Tieres weniger energieaufwändig, quasi in Ruhestellung, arbeiten. Und keine Sorge: Ab März sind sie wieder da, die Stubenfliegen!

Sensationeller Scharfblick für Überflieger

Dumm gelaufen … Von Greifvögeln weiß man, dass sie auch aus großer Höhe noch exzellent gute Beobachter von Details sind. Mit den Augen beispielsweise eines Bussards ausgestattet, könnte ein Mensch die Schlagzeilen einer Tageszeitung noch aus 400 Meter Entfernung lesen können. Für Mäuse kommt es jedoch noch dicker: Sie setzen beim Umherstreifen – etwa auf einer Wiese – immerdurch einmal Kot und Urin ab. Der Urin ist aber dummerweise fluoreszierend. Das wiederum können Greifvögel, wie Turmfalken, mit ihren sensiblen Augen wahrnehmen und erkennen daran, welches Gelände aktuell von Mäusen besiedelt ist und daher überhaupt die Chance auf Jagderfolge aus der Luft ermöglicht.

Jetzt böllern sie wieder – Voll der Knaller!

Was der Familie Spaß macht, das ist für Tiere rund um Sylvester und Neujahr allzu oft Anlass für Stress. Unverhoffte Blitzlicht- und Knallgeräuschgewitter kann, je nach Empfindlichkeit des einzelnen Tieres, bis hin zu seiner Panik führen. Was also tun? Vermeiden Sie das Böllern in der freien Natur, die dem schutzlos ausgelieferten Wildtiere danken es Ihnen! Kleintiere, wie Nager, sind in der „heißen Phase“ in geschlossenen Räumen, womöglich bei heruntergelassener Jalousie, gut aufgehoben. Katzen und Hunde sollten sich nach freier Wahl im Haus geschützt verkriechen sollen. Wo Knallergefahr droht, sollen sie nicht mit ins Freie genommen werden, schon gar nicht nicht angeleint. Experten raten, gerade Hunde während eines Feuerwerks bei Anzeichen von Angst nicht zu trösten, weil sie dann noch weiter in diese Angst absacken. Ein souveränes Frauchen oder Herrchen aber ist dem Tier am ehesten eine Orientierungshilfe zum daran „festhalten“. Ohrenstöpsel haben übrigens in Tierohren nichts zu suchen. Und auf Beruhigungsmittel für sein Tier sollte man nur in Härtefällen zurückgreifen – dann aber allemal unter Hinzuziehung eines Tierarztes.



Glossary 2.7 uses technologies including PHP and SQL