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Zoo-Scharf Zittau

Tipps und Tricks für Tierfreunde

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Abtauchen im Team

Wer Aquarienfische für sein Becken auswählt muss beachten, in welcher Geselligkeitsform die jeweilige Art miteinander lebt – ob als Einzelfisch, in Harems oder als Fisch in Schwärmen unterschiedlicher Größe. Für den Gesamtbesatz des Beckens kann weniger nämlich mehr sein. Statt allzu großer und dann womöglich unruhig wirkender Artenvielfalt kann es stattdessen sinnvoll sein, sich je nach Beckengröße auf eine oder wenige Arten zu beschränken, diese aber in passend größeren Individuenzahlen zu pflegen. So hält man z.B. Espens Bärblinge (Trigonostigma espei) und Formosa-Zwergkärpflinge (Heterandria formosa) als ausgesprochene Gruppenfische (Trigonostigma mindestens 10 Tiere, Heterandria mindestens 15), den Vielfarbigen Maulbrüter (Pseudocrenilabrus multicolor) hingegen in kleineren Gruppen oder in Haremshaltung, wie z.B. als ein Männchen plus drei Weibchen. Wer Lust auf größere Fischvielfalt hat, verteilt diese besser auf diverse Becken.

Wie macht der Fisch das bloß?

Treffer, versenkt! Toxotes jaculatrix heißt er und stammt aus Asien. In Deutschland nennen wir ihn Schützenfisch – und das zu Recht. Gelingt es dem Tier doch, mit einem Maul voll Wasser so nach einem Insekt außerhalb seines Wasserlaufs zu spucken, dass es vom Zweig ins Wasser fällt und vom Schützenfisch gefressen werden kann. Seinen harten Wasserstrahl platziert der zu den Barschen zählende Fisch mit höchster Präzision. Dabei muss er sogar den Brechungswinkel des Lichtes an der Wasseroberfläche mit einkalkulieren. Ein mindestens 120 cm langes Aquarium mit einem Flussbiotop wie am Mangrovenwald, dazu warme Wassertemperaturen von 25 – 30 °C und die Fütterung mit lebenden Insekten vorausgesetzt, lassen sich diese bis rund 25 cm groß werdenden faszinierenden Fische und ihr außergewöhnliches Jagdverhalten auch daheim beobachten.

Frühlingsluft heißt Bewegungsfreude, heißt Tatendrang – Vier Pfoten in „voller Fahrt“

Nach dunklen, kalten Monaten, vertreibt die zunehmende Frühlingsluft jetzt mehr und mehr den Wintermuff – auch aus dem Hundegemüt. Das weckt bei den Vierbeinern die Lebensgeister: Bewegung und Spielen im Freien sind nun wieder öfter angesagt. Das stärkt Muskeln, Sehnen und Gelenke. Überraschen Sie Ihren Hund daher jetzt mit neuen Spielzeugideen für das Freiland, die ihn neugierig machen und ihn aus der Reserve locken. Dazu darf natürlich die passende Belohnung – ein leckerer Snack – nicht fehlen! Bei allem vergnüglichen Toben und Tollen aber nicht vergessen: Nicht nur die Hunde melden sich allmählich im Freien zurück – sondern auch Flöhe, Zecken und andere Lästlinge!

War´s in China oder in Europa

Wer ist zuerst auf den Hund gekommen? Peter Savolainen, Assistenz-Professor am KTH-Institut für Biotechnologie der AlbaNova Universität in Stockholm hat anhand von Zelluntersuchungen an Hundehaaren den genetischen Stammbaum des Hundes zu klären und so herauszufinden versucht, wo in der Welt zuerst Hunde – in Abgrenzung zu ihren wilden Vorfahren, den Wölfen – aufgetreten sind. Ihm zufolge deutet die dabei herausgefundene besondere genetische Vielfalt der Hunde in China darauf hin, dass sich hier Hunde sehr früh und vielseitig entwickelt haben müssen. Allerdings weist Savolainen auch aus, dass es wohl nicht eine einzige Hündin im Sinne einer Urhündin gegeben hat, sondern dass es vielmehr mehrere Entstehungsherde von Hunden als Haustiere gegeben haben wird. Ob China unter diesen nur ein sehr alter oder aber der älteste gewesen ist, ist dabei noch nicht zweifelsfrei entschieden.

Wenn Hunde an ihrem Hirn arbeiten

Hunde lieben das Spiel und die Belohnung danach, nicht nur im Welpenalter. Und das nicht nur beim Auslauf und Toben im Freien. Auch im Haus leicht als anregendes Spiel zu verwenden sind Hunde-Lernspielzeuge, die es in verschiedenen Schwierigkeitsstufen gibt. Bei den einfachsten, muss der Hund nur lernen, einen Deckel zu verschieben, um an sein Leckerli zu gelangen. Bei den herausfordernderen Modellen hingegen muss der Hund erlernen, sie zu drehen und zu wenden, damit seine Belohnung herausplumpst. Interaktives Hundespielzeug von Ihrem Tier Total-Zoofachhändler dient nicht nur der Beschäftigung des Tieres an Sauwettertagen. Es ist für das Tier allemal gut gegen Langeweile. Es fördert seine Gedächtnis-, Lern- und Konzentrationsfähigkeit. Und wenn Frauchen oder Herrchen mitspielt, stärkt es obendrein das so wichtige Zusammengehörigkeitsgefühl von Tier und Mensch.

Knabbern – aber bloß nicht am Kaktus!

Zimmerpflanzen machen Räume wohnlicher. Doch für Stubentiger haben sie womöglich Tücken. Denn allzu oft verleitet hier ein Stängel, dort ein Blättchen, die neugierige – und vor allem die tagsüber allein zuhause gelassene Katze –zum Knabbern daran. Katzenschützer melden die meisten Katzenvergiftungen nach Verzehr von Calladium, Dieffenbachia oder Philodendron. Doch auch zahlreiche andere Topf- und Zimmerpflanzen, wie aktuell Weihnachtssterne oder Weihnachtskakteen mit ihren versteckten Blattdornen, stellen eine latente Gefahr für Hauskatzen dar. Deswegen gilt, vorsichtshalber: Alle Zimmerpflanzen für Katzen stets unerreichbar aufstellen, auch wenn es katzenungiftige sind, wie Zimmerbanane, Zimmerlinde oder Zypergras. Gesundes Grünfutter für Katzen, das ist und bleibt ganz einfach – das Katzengras, von Ihrem Tier Total-Zoofachhändler!

Katzen haben sie zum Fressen gern

Wie wär´s mit uns beiden, Mausi? Wie viele Mäuse benötigt eine ausgewachsene Katze als Tages-Futterration? Die Angaben der Wissenschaft dazu sind ungenau und liegen bei bis zu 12 Mäusen pro Katze und Tag. Das ist eine ganze Menge, aber angesichts der Tatsache verständlich, dass Mäuse nicht allein aus energiereichem Fleisch bestehen, sondern eben auch aus Fell, Knochen, Innereien, Darminhalt und so weiter. Aber eben diese Mischung macht´s: Sie ist erforderlich für eine Rundumversorgung der Stubentiger mit den passenden Nährstoffen in ausreichender Menge. Würde man eine Katze ausschließlich mit reinem Fleisch ernähren, so stellten sich bald Mangelerscheinungen bei ihr ein.

so schön, so wild, so scheu – Ist sie´s – oder ist sie´s nicht? Stubentiger sind - nach dem Hund - die hierzulande beliebtesten Heimtiere. Auch sind in ganz Deutschland ihre Wald-Verwandten, die heimischen Wildkatzen, wieder auf dem Vormarsch. Wildkatze und Hauskatze bei einer Begegnung mit ihnen im Freien auseinander zu halten, da muss man allerdings schon genauer hinschauen. Die Wildkatze unterscheidet sich von der Hauskatze durch mehrere klar voneinander abgesetzte dunkle Bänder am Schwanz plus einer schwarzen, eher stumpfen Schwanzspitze. Und sie hat schwarze Streifen auf den Schultern sowie vier bis fünf davon im Nackenbereich. Zum genauer Hinschauen nah heran, lassen einen die Wildkatzen aber nie: Zum Kraulen und verwöhnen also besser Mietzi & Co. halten!

Warnmeldung zur Rückkehr der Plagegeister

Parasiten frühzeitig bekämpfen! Sobald die Außentemperaturen tagsüber wieder 7 °C erreichen, krabbeln auch die Zecken wieder aus ihren Winterschlupflöchern. Dann ist erhöhte Zeckengefahr für alle Katzen (und Hunde!) angesagt, die das Spielen und Streunen im Freien genießen. Und weil viele von ihnen Tablettenschutz gegen Ungeziefer nicht oder nur schwer annehmen, sind Ungeziefer-Halsbänder oder auch so genannte „Bio SpotOn“-Tropfen für die einfache Beträufelung des Nackenfells besonders anwendungsfreundliche Helfer gegen Zecken und Flöhe. Diese Tropfen wirken zum Beispiel mit natürlichen Wirkstoffen aus den Samen des Neem-Baums, kombiniert mit Lavendelöl. Damit beträufelt, schreckt der Duft des ätherischen Öls das Ungeziefer ab. Dieses Öl ist derart unbedenklich, dass sogar säugende Muttertiere und Jungtiere damit behandelt werden können.

Klassiker für die Komfort-Tierpflege – Praktisch, so ein Pudel! Wer Hundehaare in der Wohnung oder im Auto als störend empfindet, der ist mit dem Klassiker unter den Hunderassen, dem Pudel, gut beraten. Pudel – egal ob König-, Standard-, Toy- oder Zwergpudel – haaren nämlich nicht, als einzige Hunderasse weltweit. Das wissen auch Allergiker zu schätzen, die in Gegenwart eines Pudels üblicherweise weniger bis keine Allergiereaktion zeigen. Weiteres Highlight in Sachen pflegeleichte Hundehaare: Pudel riechen mit keinem aufdringlichen Eigengeruch. Unangenehm allerdings ist für (Hund und) Raucher: Pudelhaar nimmt den Umgebungsgeruch leicht an …

Nager - Bevor der „Osterhase“ ins Haus kommt

Guck mal, sind die goldig! – Frühlingsgefühle machen auch vor der Tierliebe nicht halt. Gerade zu Ostern erfreuen sich derzeit Zierkaninchen wieder großer Beliebtheit bei Jung und Alt. Wer sich jetzt für einen solchen „Osterhasen“ entscheidet muss dabei beachten, dass er für fünf Jahre und mehr Verantwortung für diesen possierlichen Nager, seine kaninchengerechte Unterbringung, Versorgung und Pflege übernimmt. Wer dabei Zierkaninchen in diesen Wochen wieder in einen Stall im Freien übersiedelt, wartet dazu Tagestemperaturen von etwa 10 - 15 °C (nachts nicht kälter als 10 - 5 °C) ab. Dabei ist es günstig, das Tier zunächst ein paar Tage von der Zimmertemperatur auf kühle Zwischentemperaturen (etwa in einem hellen Keller oder in einer Garage mit Fenster) sowie erst danach auf den Standort draußen umzugewöhnen.

Nischendasein & ruhig Blut – Was machen Stubenfliegen eigentlich im Winter?

Komisch – man sieht gar keine lästigen Stubenfliegen mehr in der Wohnung! Das wirft die interessante Fragen auf: Wo sind die jetzt alle? Gehen die vor dem Winter alle ein? Mitnichten, die verkrümeln sich nur! Fakt ist nämlich, dass Musca domestica, so ihr Name, wie Dachse, Bären oder Eichhörnchen einen Winterschlaf an geschützter, nicht allzu warmer Stelle verbringt. Etwa in Ritzen und Nischen auf dem Dachboden oder des Innenausbaus in der Wohnung. Dabei sieht man sie vornehmlich kopfüber schlummern. Der Grund: In dieser Stellung kann das Herz des Tieres weniger energieaufwändig, quasi in Ruhestellung, arbeiten. Und keine Sorge: Ab März sind sie wieder da, die Stubenfliegen!

Sensationeller Scharfblick für Überflieger

Dumm gelaufen … Von Greifvögeln weiß man, dass sie auch aus großer Höhe noch exzellent gute Beobachter von Details sind. Mit den Augen beispielsweise eines Bussards ausgestattet, könnte ein Mensch die Schlagzeilen einer Tageszeitung noch aus 400 Meter Entfernung lesen können. Für Mäuse kommt es jedoch noch dicker: Sie setzen beim Umherstreifen – etwa auf einer Wiese – immerdurch einmal Kot und Urin ab. Der Urin ist aber dummerweise fluoreszierend. Das wiederum können Greifvögel, wie Turmfalken, mit ihren sensiblen Augen wahrnehmen und erkennen daran, welches Gelände aktuell von Mäusen besiedelt ist und daher überhaupt die Chance auf Jagderfolge aus der Luft ermöglicht.

Jetzt böllern sie wieder – Voll der Knaller!

Was der Familie Spaß macht, das ist für Tiere rund um Sylvester und Neujahr allzu oft Anlass für Stress. Unverhoffte Blitzlicht- und Knallgeräuschgewitter kann, je nach Empfindlichkeit des einzelnen Tieres, bis hin zu seiner Panik führen. Was also tun? Vermeiden Sie das Böllern in der freien Natur, die dem schutzlos ausgelieferten Wildtiere danken es Ihnen! Kleintiere, wie Nager, sind in der „heißen Phase“ in geschlossenen Räumen, womöglich bei heruntergelassener Jalousie, gut aufgehoben. Katzen und Hunde sollten sich nach freier Wahl im Haus geschützt verkriechen sollen. Wo Knallergefahr droht, sollen sie nicht mit ins Freie genommen werden, schon gar nicht nicht angeleint. Experten raten, gerade Hunde während eines Feuerwerks bei Anzeichen von Angst nicht zu trösten, weil sie dann noch weiter in diese Angst absacken. Ein souveränes Frauchen oder Herrchen aber ist dem Tier am ehesten eine Orientierungshilfe zum daran „festhalten“. Ohrenstöpsel haben übrigens in Tierohren nichts zu suchen. Und auf Beruhigungsmittel für sein Tier sollte man nur in Härtefällen zurückgreifen – dann aber allemal unter Hinzuziehung eines Tierarztes.

Algen? Welche Algen!

Gartenteich - kristallklar und frühlingsfrisch Wenn der Wassergarten nach dem langen Winter nun aus tiefer Ruhe erwacht, ist im und am Wasser inzwischen dennoch einiges passiert. Pflanzenreste und andere Abfallstoffe die ins Wasser gelangt waren, haben sich weitgehend zersetzt und Nährstoffe freigegeben. An diesen weiden sich, ab Temperaturen von etwa 12 °C Wassertemperatur, im Frühjahr mehr und mehr die Algen. Dieses verhindert zuverlässig, den Bodengrund zu Frühlingsbeginn mit einem Schlammsauger zu reinigen und den Gewässerrand von Pflanzenresten zu befreien. Sorgen Sie anschließend für ausreichende Karbonathärte des Teichwassers, um dessen Säurewert (pH-Wert) bei 7,5 bis 8,3 zu stabilisieren. Jetzt wirkt ein Algenmittel gegen die unerwünschten Schwebe- oder auch Fadenalgen. Damit aus diesen nicht wieder Futter für den Algennachwuchs entsteht gilt es, die frei werdenden Phosphate zu binden. Hört sich kompliziert an? Ist aber mit Konzepten in drei Schritten aus dem Fachhandel ganz einfach. Nur sollten Sie generell – für sicheren Erfolg – keinen der genannten Schritte auslassen, die einer auf dem anderen aufbauen.

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